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Aktuelles

Für einen Flugsportverein sollte zunächst eins wichtig sein: möglichst vielen Mitgliedern möglichst viele schöne Momente in der Luft zu ermöglichen. Andererseits gibt es keinen Zweifel, dass ein eingetragener und gemeinnütziger Verein sich auch für das Umfeld, dem er angehört, engagieren muss. Nichts und niemand existiert ganz für sich allein, sodass wir als Segelfliegergruppe Wendlingen neben die Entwicklung der inneren Struktur auch die Bindungen zu unserer Stadt Wendlingen nicht vergessen.

Ferienfliegen 2017

Bei bester Sicht und ruhigem Wetter starteten die ersten „Ferienflieger“ am 30. August und waren begeistert. Alle, die verreist waren, haben ihren Flug ebenfalls bei guten Bedingungen nach den Ferien nachgeholt.

Eigentlich sollten die Wendlinger Schülerinnen und Schüler schon Mitte August bei der Segelfliegergruppe Wendlingen die Gegend und ihren Wohnort von oben anschauen können. Weil ein Bremszylinder bei der Maschine undicht war, wurden die Flüge bis nach der Reparatur verschoben, obwohl auf der ebenen Hahnweide kaum jemals gebremst werden muss. Aber die Sicherheit geht in der Fliegerei auch bei Kleinigkeiten vor. Das gilt für die großen Airliner und ebenso bei den Flugzeugen in den Vereinen.

 

Aus der Presse

 

Adam Peter Renner (links) erhielt die silberne Wolf-Hirth-Medaille. Renner wurde damit für sein 25-jähriges ehrenamtliches Engagement bei den Segelfliegern geehrt. Der Vizepräsident des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands, Hans-Joachim Pross, überreichte ihm jüngst die Medaille. Adam Renner trat mit seinem ersten Segelflug am 19. September 1976, mit 16 Jahren, bei der Segelfliegergruppe Wendlingen (SGW) ein. Er war damals Feuer und Flamme fürs Fliegen. Beim Prüfungsüberlandflug von der Hahnweide zum Klippeneck mit einer Ka 8 war die Thermik weg. Bei der letzten Kurve zur Außenlandung auf einer Wiese verlor er zu viel Höhe und stürzte ab. Dabei hatte er aber unheimlich viel Glück. Die Fraktur des Lendenwirbels heilte schnell. Danach flog er noch ein paar Mal mit Fluglehrer. Er setzte sich aber nie mehr allein ans Steuer eines Flugzeugs. Dennoch blieb Renner weiterhin dem Verein treu. Er ist seit 25 Jahre ununterbrochen Stellvertretender Vorsitzender der SGW. In dieser Funktion engagiert er sich insbesondere für das Vereinsleben und die sichere Durchführung des Luftsports. Für das jahrelange Engagement, für seine Ideen in den Ausschusssitzungen und während des Baus der neuen Fliegerhalle im Jahr 2015, für seine freundliche und ausgleichende Art, wenn es in Sitzungen mal wieder hoch herging, dafür hat ihm der Verein viel zu verdanken. jn

Nürtinger Zeitung am 8.03.2017

WENDLINGEN (pm/red). Die Segelfliegergruppe Wendlingen bietet allen Interessierten am Fliegen an, mit ihr in die Luft zu gehen. Das Alter ist dabei zweitrangig, denn bereits ab 14 Jahren darf man den Flugführerschein machen. Und solange man flugtüchtig ist, sind beim Alter keine Grenzen gesetzt.

Die Segelfliegergruppe schildert, wie es zwei Segelflugschülern, der eine 14, der andere 68 Jahre, ergangen ist, denn die Flugausbildung läuft total anders ab, als die Ausbildung zum Autofahrer, erklärt Johannes Nuding, Vorsitzender der Fliegergruppe. „Bei der Flugausbildung anfangs fliegt nur der Fluglehrer mit.

Der Schüler darf zum ersten Mal alleine fliegen, wenn mindestens zwei Fluglehrer der Meinung sind, dass er alleine starten, fliegen und das Flugzeug (damit wollen auch andere noch fliegen!) wieder ohne Schramme landen kann. Danach fliegt der Fluglehrer nur noch mit, wenn er dem Flugschüler etwas zeigen will, ansonsten startet dieser alleine. Der Fluglehrer gibt aber über Funk Hilfestellung.“

„Der erste Alleinflug ist etwas Besonderes im Pilotenleben. Es sind unvergessliche Momente, zum ersten Mal allein zu starten, ein paar 100 Meter über dem Platz zu fliegen und gut zu landen“, sagt Nuding. „Beim zweiten, dritten Alleinstart sinkt der Adrenalinspiegel, es überwiegt der Genuss am Schweben wie ein Vogel und man freut sich, die Maschine auch ohne Fluglehrer sicher zu beherrschen“, schwärmt er über das überwältigende Gefühl.

Für zwei Flugschüler war Fliegen schon immer interessant. Alexander Lutz meldete sich direkt nach seinem 14. Geburtstag bei der Segelfliegergruppe Wendlingen an. Seitdem nutzt der Schüler seine freie Zeit fürs Segelfliegen. Horst Brändle war 68 Jahre alt, als er etwa zur gleichen Zeit zur Segelfliegergruppe Wendlingen kam. Davor fehlte ihm die Zeit fürs Fliegen, jetzt ist er dafür umso intensiver bei der Sache. „Wer rastet, der rostet“, sagt er und peilt als nächstes die Pilotenlizenz an. Was ihm am Fliegen auch gefällt? „Dass man auf dem Flugplatz und beim Vereinsabend unter Gleichgesinnten, aber nicht nur unter Gleichaltrigen ist.“

Interessierte wenden sich per E-Mail an die Segelfliegergruppe Wendlingen info@sgw.info, weitere Infos unter www.sg-wendlingen.de.

Nürtinger Zeitung am 17.08.2017

Wendlinger Segelfliegergruppe fusioniert mit Aeroclub Stuttgart – Vereinsheim und Halle bleiben in Wendlingen erhalten

Jetzt ist es in trockenen Tüchern: die Segelfliegergruppe Wendlingen (SGW) hat rückwirkend zum 1. Januar 2016 mit dem Verein Aeroclub Stuttgart (ACS) fusioniert. Trotzdem werden die Wendlinger als Untergruppe im Aeroclub eigenständig bleiben und ihr Vereinsheim behalten. In Baden-Württemberg ist diese Konstruktion unter Segelflugvereinen einmalig.